Erste ist nicht mehr Spitzenreiter / Zweite und Dritte gewinnen

TSV Weißtal – FC Altenhof 4:4
„Im Moment ist einfach der Wurm drin“, konstatierte Weißtals Spielertrainer Konstantin Volz nach dem 4:4-Spektakel gegen den FC Altenhof, das den Verlust der Tabellenführung zur Folge hat. Die Gäste nahmen derweil zwar einen Zähler mit, verloren aber im Abstiegskampf durch den Überraschungscoup des 1. FC Türk Geisweid in Freudenberg trotzdem an Boden. „Wenn du auswärts vier Tore machst und das nicht zu drei Punkten reicht, ist es ärgerlich, aber wir können insgesamt zufrieden sein“, betonte FCA-Trainer Oliver Mack.

Beide Lager gingen am heutigen Sonntag durch ein Wellenbad der Gefühle, für den neutralen Betrachter war die Partie am Henneberg fraglos eine Augenfreude. Marek Kisek brachte die Wendschen nach zehn Minuten in Führung und hatte vor dem Pausentee noch zwei weitere dicke Chancen auf dem Fuß, während Tim Hofius nur 120 Sekunden nach der Gäste-Führung egalisierte, danach mit einem abgefälschten Schuss nur die Latte traf und auch Lars Schardt noch einen Hundertprozenter auf dem Schlappen hatte.
Als Hofius (52.) und Daniel Wadolowski (54.) nach dem Seitenwechsel schnell auf 3:1 stellten, schien die Begegnung in Richtung TSV zu laufen. „Normalerweise spielst du das dann souverän runter. Aber wir haben ja Weihnachtszeit und haben viele Geschenke verteilt“, übte sich Volz angesichts der zahlreichen Fehler, die Altenhof immer wieder zurückbrachten, in Galgenhumor. Jan-Georg Wycisk (60.), Jakub Bogusz (67.) und Jan-Peter Stein (71.) wendeten das Blatt innerhalb von nur elf Minuten abermals. Mack sagte: „Wir haben immer wieder Nadelstiche gesetzt, das war ein total offenes Spiel, wo ich dachte, dass wir das 4:3 dann nach Hause fahren können“

Das klappte aber nicht, da auch der FCA im Defensivverbund alles andere als sattelfest agierte. Schardt besorgte zwei Minuten vor Schluss das insgesamt gerechte 4:4, Jan-Michael Moses hätte aber danach bei zwei Großchancen (einmal Pfosten) sogar noch den Siegtreffer für den TSV erzielen können. „Luca D‘Aloia hat aus meiner Sicht das 4:1 erzielt, der Ball war hinter der Linie, was für Schiedsrichterin Johann Kotthoff aber schwer zu sehen war. Wir hätten als Sieger vom Platz gehen können, grundsätzlich geht das Unentschieden aber in Ordnung. Nur wenn du zuhause vier Treffer machst, dann musst du auch den Platz als Sieger verlassen“, haderte Volz, dessen Truppe seit dem 9. Spieltag an der Spitze stand und nun auf den 3. Rang abgestürzt ist.

Schiedsrichter: Johanna Kotthoff (FC Rembling.) – Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Marek Kisek (10.), 1:1 Tim Hofius (12.), 2:1 Tim Hofius (52.), 3:1 Daniel Wadolowski (54.), 3:2 Jan-Georg Wycisk (60.), 3:3 Jakub Bogusz (67.), 3:4 Jan-Peter Stein (71.), 4:4 Lars Schardt (88.)

Hier gibt es die Videos zum Spiel.

TSV Weißtal II – FC Hilchenbach 2:1
„Der Sieg ist verdient und hätte ohne weiteres höher ausfallen können. Zwar hat Hilchenbach gut verteidigt, wir haben uns aber dennoch vier, fünf hochkarätige Chancen herausspielen können, während das 0:1 aus dem einzigen Torschuss der Gäste entstanden ist, zudem durch einen individuellen Fehler von uns begünstigt“, berichtete Weißtals Trainer Bernard Krasniqi. Rico Binner (63.) brachte Hilchenbach nach vorn, doch Simon Grisse wendete das Blatt mit seinem Doppelpack in der 71. und 75. Minute. „Er hat 90 Minuten lang geackert und eine tolle Einstellung eingebracht. Schön, dass er sich und uns mit seinen beiden Treffern belohnt hat“, lobte Krasniqi die Verstärkung aus dem Kader der „Ersten“.

Schiedsrichter: Daniel Weber
Tore: 0:1 Rico Binner (63.), 1:1 Simon Grisse (71.), 2:1 Simon Grisse (75.)

(Quelle: fupa.net/suedwestfalen)

TSV Weißtal III – SSV Meiswinkel/Oberholzklau II 11:0

Unsere Dritte Welle gewann ihr letztes Heimspiel des Jahres überdeutlich mit 11:0 gegen die Reserve des SSV Meiswinkel/Oberholzklau und bleibt weiter an der Spitze dran. Laurenz Aaron Frank (5.), Marco meiswinkel (8. und 50.), Fabian grützmann (42.), Bejamin Schwarz (51. und60.), Berkan bektas (52. und 70.), Julian Ax (74.), Andreas melzer (82.) und Michael Seelbach (89.) netzten ein.