Erste schlägt LWL / Dritte unterliegt Eichen/Krombach 2.

Während unsere Bezirksliga-Elf den sechsten Sieg im siebten Spiel feierte, musste sich unsere Dritte Welle erstmals in dieser Spielzeit geschlagen geben und hatte am Ende Pech mit einem verschossenen Strafstoß. Mehr als nur “Pech” hat Phil Müller-Lechtenfeld: Unser talentierter Mittelfeldspieler, der zwar eigentlich zur A-Jugend gehört aber auch in der Vorbereitung schon 1. Mannschaft-Luft schnupperte, hat sich schlimmer verletzt. “Eine Knie-Operation ist unumgänglich. Wir wünschen Phil an dieser Stelle auch noch einmal einen guten Heilungsverlauf, auf das er noch stärker zurückkommt”, so der Sportliche Leiter Stefan Dax.

Hier die Spielberichte vom Wochenende:

TSV Weißtal – SC Listernohl-Windhausen-Lichtringhausen 3:1
3:1 gewonnen und trotzdem die Tabellenführung wieder hergegeben: Der TSV Weißtal schlug heute vor 123 Zuschauern den SC LWL mit 3:1, musste den Platz an der Sonne aber an den Nachbarn aus Salchendorf zurückgeben, der das bessere Torverhältnis, allerdings auch ein Spiel mehr hat. „Das ist aber völlig egal“, meinte der gesperrte TSV-Spielertrainer Konstantin Volz, der resümierte: „Ich glaube nicht, dass LWL zwei Tore schlechter war. Vielmehr waren wir zwei Treffer besser. Ich habe eine Weißtaler Mannschaft gesehen, die sehr souverän und reif gespielt hat, die viel Spielkontrolle hatte und auch verdient gewonnen hat.“

Im ersten Abschnitt agierten die „Schneeweißen“ leicht feldüberlegen, kombinierten sich auch fünfmal gefällig und schnell durch und verdienten sich dadurch die 1:0-Halbzeitführung von Lars Schardt (39.), der die geniale Vorarbeit von Nico Hermann (Hacke!) und Daniel Wadolowski vollendete. LWL stand erwartet kompakt, versuchte schnell zu kontern und hatte kurz vor dem Gegentor durch Oliver Bastian Wieczorek eine riesige Gelegenheit, doch Jannik von der Heiden parierte glänzend. Die „Schneeweißen“ verpassten zwar nach Wiederanpfiff durch Paul Wadolowski das 2:0 (50.), doch kurz darauf versenkte Hermann freistehend zum 2:0. Auch wenn Kadir Inal etwas später nach einer Ecke nur die Latte traf (58.), hatten die Weißtaler die Spielkontrolle, während die Listernohler verzweifelt den Schalter zum Umlegen suchten und sich schwer taten, das Spitzenteam unter Druck zu setzen. Steffen Heimel, der inzwischen wieder zum Weißtaler Kader gehört und dessen Fußballpause nur wenige Wochen andauerte, steuerte dann zehn Sekunden nach seiner Einwechslung das 3:0 bei (68.). Das war die Entscheidung, auch wenn die Gäste nie aufgaben und alles versuchten: Immerhin gelang Kadir Inal noch der Ehrentreffer (87.), während die Hausherren nun dem Topspiel am kommenden Sonntag am Henneberg gegen den SV Ottfingen entgegenfiebern.

Schiedsrichter: Eugen Heidenreich – Zuschauer: 123
Tore: 1:0 Lars Schardt (39.), 2:0 Nico Hermann (51.), 3:0 Steffen Heimel (68.), 3:1 Kadir Inal (90.)

(Quelle: fupa.net/südwestfalen)

TSV Weißtal III – Sportfr. Eichen/Krombach II 2:3 (0:2)

Gegen den Spitzenreiter aus den Bierdörfern kassierte unsere Dritte Welle gestern Morgen ihre erste Saisonniederlage, die allerdings nicht hätte sein müssen! Die erste Viertelstunde dominierten die Gäste und gingen folgerichtig durch Kevin-Lee Wurmbach (7.) und Emre Karaca (15.) auch rasch mit 2:0-Führung, bis zur Halbzeit gestaltete sich die Partie dann recht ausgeglichen. Nach dem Wechsel musste die Könsgen-Truppe natürlich noch viel mehr für die Offensive tun, bekam nach 56 Minuten zwar die dritte Hütte rein (Wurmbach), startete danach aber einen gewaltigen Schlussspurt. Fabian Grützmann (77.) und Sebastian Kühn (85.) brachten die Schneeweißen wieder heran und zwei Minuten vor Schluss bot sich dann die riesige Ausgleichsmöglichkeit: Yannik Schmitt, der vorher übelst gefoult wurde – okay, gerechterweise muss man wohl eher von einem geschenkten Elfer sprechen – trat vom Punkt aus selber an, scheiterte aber am glänzend reagierenden Simon Jünger im Tor der Sportfreunde. Deren Coach Julian Quaas, sah in der Nachspielzeit noch “knallrot”, doch die Überzahl konnten unsere Jungs nach einem packenden Fight dann nicht mehr nutzen.