Geackert! Gekämpft! Dagegen gehalten! U15 unterliegt SFS

Am Ende war es dann eine doch recht deutliche Geschichte: Die Sportfreunde Siegen gewann das Kreispokalfinale am “Henneberg” mit 3:0. Doch der Favorit musste sich lange Zeit mächtig strecken. “Ich möchte mich zu aller erst für die große Unterstützung am Rand bedanken und auch alle denen Dank sagen, die diesen schönen Fußballabend gestaltet haben”, erkläre TSV-Teamchef Stephan Maciejewski, der zum Spielgeschehen meinte: “Unsere Plan, Siegen lange Paroli zu bieten, haben wir weitestgehend sehr gut umgesetzt. Allerdings haben wir uns auch anmerken lassen, dass die Konzentration im Laufe des Spiels ein wenig verloren gegangen ist. So in der 43. Minute bei einem Schuss aus 25 Metern, der dann drin war. Schade, denn ich hatte den Eindruck, dass die Sportfreunde etwas genervt waren von unserer Taktik, die Räume eng zu halten und wir konnten auch immer mehr unsere Spielanteile erhöhen. Nach dem Rückstand haben wir das Risiko erhöht, doch zehn Minuten später hatte SFS eine weitere Einzelaktion und traf  wiederum durch einen sehenswerten Schuss. Wer dann gedacht hatte, das wir auseinander brechen… Weit gefehlt! Weiterhin wurde geackert, gekämpft und dagegen gehalten. Ich glaube wir haben mit diesem Spiel endgültig gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist. Ganz getreu dem Motto: Hinfallen ist die erste Bewegung des Aufstehens.”

Hier der Bericht der Siegener Zeitung/fupa.net:

Die C-Junioren der Sportfr. Siegen wurden heute Abend ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich durch ein 3:0 (0:0) den Kreispokalsieg im Endspiel über den gastgebenden TSV Weißtal.

Nach ausgeglichener 1. Halbzeit, in der sich der Bezirksligist vom Gernsdorfer Henneberg sehr achtbar aus der Affäre zog, änderte der klassenhöhere Gast aus dem Leimbachtal seine Taktik und agierte nicht mehr wie zuvor nur mit langen Bällen. Die Folge waren die Siegtreffer durch Arndt Gerich (43.), Simon Mack (53.) und Luca Quartaro (70.).

Heinz-Uwe Ziegler, Vorsitzender des Kreisjugendausschusses, der zusammen mit Staffelleiter Peter Werthenbach die Siegerehrung vornahm, lobte beide Mannschaften für ihr faires und ansehnliches Spiel.

Dem schlossen sich auch die beiden Vereine an: sowohl der TSV Weißtal als auch die Sportfr. Siegen einigten sich darauf, die Einnahmen des Endspiels in Höhe von 200 Euro auf das neu eingerichtete Spendenkonto des SV Rothemühle für die Hinterbliebenen des gewaltsam zu Tode gekommenen Jugend-Fußballers Jona zu spenden.