Zweite verliert in Feudingen / Dritte holt Punkt in Salchendorf

Während unsere Reserve im tabellarischen Nachbarschaftsduell in Feudingen mit 0:2 unterlag, kehrte unsere 3. Mannschaft zumindest mit einem Zähler vom Salchendorfer "Ludwigseck" zurück.

SV Feudingen – TSV Weißtal II 2:0 (1:0)

Wichtige drei Punkte bejubelten auch die Spieler des SV Feudingen, die vor der schwierigen Aufgabe in der kommenden Woche bei der SpVg. Anzhausen/Flammersbach unbedingt ein Sieg brauchten, um nicht ganz in den Keller zu geraten. Entsprechend froh war Trainer Carsten Brodbek nach dem letztlich verdienten Sieg gegen die Reserve des TSV Weißtal. In der ersten Halbzeit tat sich seine Mannschaft schwer, die Unsicherheit habe sich bemerkbar gemacht, konstatierte Brodbek. im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Ein verwandelter Strafstoß von Nils Althaus kurz vor der Pause (44.) war schließlich der „Dosenöffner“, wie es der Coach bezeichnete. Mit der Führung im Rücken lief es in der zweiten Halbzeit besser bei den Gastgebern. Die Feudinger hatten einige Gelegenheiten, frühzeitig auf 2:0 zu stellen – fallen sollte der zweite Treffer aber erst in der Schlussphase durch Benjamin Pfeiffer (84.). Viel zu spät, wie Carsten Brodbek befand. Aber am Ende zählten nur die drei wichtigen Punkte auf dem Konto. (Quelle: fupa.net)

"Nach der ersten Halbzeit hätte es 5:0 für uns stehen müssen, mit der ersten Aktion gibt es dann vor dem Wechsel einen Elfmeter gegen uns. Die Jungs belohnen sich nicht, außer das wir im ersten Durchgang die Tore nicht gemacht haben, kann ich niemand einen Vorwurf machen. Egal wie, wir müssen das Ding mal rein bekommen! In der zweiten hälfte hat uns etwas der Wille und vielleicht auch die Kraft gefehlt, das Spiel zu drehen. Wir müssen nun noch enger zusammenrücken und -wachsen und punkten", lautete das Fazit von Spielertrainer Marek Gajdzis.

Bor. Salchendorf II – TSV Weißtal III 1:1 (0:0)

Nach einem sehr starken Auftritt zuhause und verdienten drei Punkten gegen den damaligen Tabellenführer aus Dielfen, stand nun wieder eine Auswärtsfahrt an. Borussia Salchendorf, die zuhause alle drei Spiele gewinnen, jedoch auf fremden Geläuf noch keinen Erfolg für sich verbuchen konnten, versprach ein harter Gegner zu werden.

In den ersten 5 Minuten wurden wir bereits gefährlich. Der Salchendorfer Keeper springt unter einer Hereingabe her, allerdings verpassen wir es, daraus einen Nutzen zu ziehen.
Von da an haben wir uns jedoch fürs erste aus dem Spiel abgemeldet. Die Gastgeber erlangten das Übergewicht im Spiel, weil sie spritziger agierten und schneller auf Spielsituationen reagierten. Nach dem wir seit Wochen engagiert unserem Hobby nachgingen, verfielen wir heute wieder in einen Tiefschlaf auf dem Platz. Unser Glück war, das Salchendorf nicht wirklich gefährlich wurde. Die großen Tormöglichkeiten aus, weil sie es vorne nicht mehr gut ausspielten oder aus oft guter Position keinen Distanzschuss wagten. So kehrten die Mannschaften mit einem 0:0 zurück in die Kabinen.

Ein Jeder musste seine Einstellung überdenken, so kann man nicht auftreten und erwarten ein zufriedenstellendes Ergebnis mit nachhause bringen zu können. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte man den Eindruck, das wir doch mehr wollten. Zweikämpfe wurden angenommen und man nahm wesentlich aufgeweckter am Geschehen teil. In der 49. Minute schrieb sich eine alte "Kreisligalegende" in die Toreschützenliste ein.   Robin "Robmeister" Werthebach feierte sein Comeback und brachte die überraschende Führung für die Schneeweißen. Dies führte aber dazu, dass wir wieder das Spiel aus der Hand gaben. Wie in der ersten Hälfte, waren wir nicht in der Lage mehr als fünf Minuten zu "arbeiten". Nach einem Konter hatte Martin Hille in Zusammenarbeit mit Daniel Kühn noch die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, scheiterte allein vorm Tor aber an den Nerven.

Wie sollte es anders sein: In der 90. Minute segelt ein Freistoß durch den 16er direkt ins Tor, bei dem Spielertrainer Daniel Könsgen mehr als unglücklich aussieht. Wir haben aber auch drum gebettelt und ein Sieg wäre alles andere als verdient gewesen. So muss man sich über den Punkt eigentlich freuen, wenn das Gegentor nicht auf die Art und Weise, zu diesem Zeitpunkt gefallen wäre.

(Bericht: Daniel Könsgen)