Letzter Heimspielsonntag in diesem Jahr: Erste erst um 15 Uhr!

Zum letzten mal in 2019 spielen unsere drei Seniorenmannschaften allesamt am Henneberg: Den Anfang macht unsere Dritte Welle um 10.30 Uhr (gegen SSV Meiswinkel/Oberholzklau 2), um 12.45 Uhr folgt die Reserve gegen den FC Hilchenbach und um 15 Uhr gastiert in der Bezirksliga der FC Altenhof in Gernsdorf.

Hier der Vorbericht vun fupa/südwestfalen:

TSV Weißtal – FC Altenhof (So 15:00)
Herbstmeister und doch ein wenig im Krisenmodus. So in etwa lässt sich die Lage bei Spitzenreiter TSV Weißtal (31) beschreiben, der am Sonntag den akut abstiegsbedrohten FC Altenhof (13./10) empfängt und zuletzt nach der Souveränität aus zwei Dritteln der Hinrunde suchte.

„Alle Mannschaften haben sich so eine Phase genommen, auch die, die sich mit uns an der Spitze bewegen. Die Bezirksliga verlangt permanente, konstante und auch gute Leistungen“, weiß Stefan Dax, der anfügt: „Die Niederlagen in Rüblinghausen und zuletzt in Hünsborn haben sich angedeutet. Wir sind aber absolut im Soll und daher auch mit dem Abschneiden zufrieden. Wir haben die Meisterschaft nicht als Ziel erklärt. Wir wissen aber auch, dass wir von vielen als Anwärter auf den Titel gehandelt wurden. Wir haben eine starke Mannschaft, müssen uns aber in Teilbereichen noch weiterentwickeln.“

Der Sportliche Leiter würde gerne auf Platz eins überwintern („Das wäre klasse“) und fordert gegen Altenhof nun eine Reaktion. „Ziel sollte es sein, die Spitze zu verteidigen. Da zählt, ohne den Gegner unterschätzen zu wollen, nur ein Sieg.“ Gibt es keinen „Dreier“, ist der Verlust der Tabellenführung wohl besiegelt, denn Kierspe (ebenfalls 31 Punkte) und Ottfingen (30) – Attendorn (30 Zähler) hat spielfrei – haben mehr als nur Tuchfühlung zur Volz-Truppe“ aufgenommen, bei der Daniel Wadolowski und Daniel Adamek passen müssen.

 

Anders als die Krise beim TSV Weißtal wirkt sich die sportliche Misere beim FC Altenhof in der Tabelle aus. Denn nach einem einzigen Punkt aus den letzten vier Spielen – und das Remis vor vier Wochen bei Schlusslicht Plettenberg kann keineswegs als Erfolg gewertet werden – und gerade einmal zehn Zählern insgesamt erscheint Zählbares nötiger denn je und das ist beim zuletzt arg schwächelnden Primus auch gar nicht einmal unmöglich. Klar ist aber auch, dass sich die FCA-Truppe, im Vergleich zum schwachen Auftritt in Neunkirchen (1:2) vor dem spielfreien Wochenende, um 180 Grad drehen muss.

„Wir müssen uns in allen Mannschaftsteilen verbessern, die Kommunikation auf dem Spielfeld muss einfach besser werden. Jeder muss für den anderen kämpfen und in die Bresche springen“, fordert Dominik Holterhof Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein müssten. Es aber zu oft nicht waren. Und daher rangiert der FCA auch mit einem schmalen zwei-Punkte-Abstand auf den ersten Abstiegsplatz auf Position 13. Mannschaft, Trainer-Team und Umfeld sind unzufrieden („Ich denke, dass alle wissen, dass ein Großteil der Hinrunde Murks war“), das weiß auch der Sportliche Leiter: „Es ist immer wichtig, über dem Strich zu stehen. Andersherum würde das Leben aber auch weitergehen.“

Weiter geht es auch mit Coach Oliver Mack und dessen Assistent Torsten Hauke wie Holterhof bestätigt: „Es ist das Ziel, mit den beiden die Klasse zu halten. Sie machen gute Arbeit und aufgrund dessen sehen wir keinen Handlungsbedarf.“ Und auch wenn die Rollen vor Anpfiff klar verteilt sind, so soll das Trainer-Duo am “Henneberg” nach Möglichkeit schon mit dem Punkten beginnen. „Wir sind krasser Außenseiter. Wir haben aber schon öfter gegen Mannschaften, die oben stehen, besser ausgesehen als gegen unsere direkten Mitkonkurrenten“, hat Holterhof Hoffnung, in Weißtal etwas zu holen.