Erste empfängt LWL / Spitzenspiel der Dritten um 10.30 Uhr

Am Sonntag gibts den Heimspiel-Sonntag in einer “Light-Version”. Denn unsere Reserve hat durch den Rückzug der Ersten Mannschaft der Sportfreunde Eichen/Krombach spielfrei. Umso schwerer wird die Aufgabe für unsere Dritte, die bereits um 10.30 Uhr am Henneberg die Reserve der Sportfreunde empfängt, die bisher verlustpunktfrei an der Spitze der D2 steht und auch einige Spieler in ihren Reihen hat, die eigentlich für die B-Liga vorgesehen waren.

Um 15 Uhr erwartet dann unsere Erste den SC Listernohl-Windhausen-Lichtringhausen. Hier gibts den Vorbericht von fupa.net/Südwestfalen:

TSV Weißtal – SC Listernohl-Windhsn-Lichtringhsn (So 15:00)
Mit dem 3:0-Erfolg in Neunkirchen hat sich der TSV Weißtal (15 Zähler) die Spitzenposition zurückerobert und empfängt nun am Sonntag den SC Listernohl-Windhausen-Lichtringhausen (9./9), der aus den letzten drei Begegnungen sieben Punkte holte. „LWL hat sich nach Startschwierigkeiten gefunden. Das ist eine junge, eingespielte Truppe mit einem überaus gutem Umschaltspiel“, sagt Spielertrainer Konstantin Volz. Untermauen lassen sich diese Worte ganz einfach, in der Vorsaison hieß es: 3:6 in Weltringhausen und 3:4 in Gernsdorf. „Sie haben gegen uns zehn Treffer erzielt, das wollen wir dieses Jahr natürlich nicht wieder zulassen“, so Volz, der nach seiner Notbremse in Neunkirchen zwei Spiele gesperrt wurde und genauso wie Luca D`Aloia nicht auf dem Kunstrasen der Henneberg-Arena stehen wird.

„Die Tabellenführung ist eine nette Momentaufnahme, mehr aber nicht“, übt sich der Coach in Zurückhaltung, der sich noch nicht festgelegt hat, ob Jannik von der Heiden oder Marcel Schneider – beide inzwischen fit – zur festen Nummer eins wird oder vielleicht sogar ein Wechselspiel – wie beim SuS Niederschelden mit Leon Zöller und Tobias Dicke praktiziert – in Frage kommt.

„Das ist mein Titelkandidat Nummer eins, sie haben sich noch einmal richtig verstärkt nach der letzten Spielzeit“, sagt Sebastian Arens mit Blick auf den TSV Weißtal. Der Kapitän des SC LWL hatte am Aufschwung zuletzt allerdings auf dem Feld keinen Anteil, fällt er doch seit nun einem Monat wegen eines Patellaspitzensyndroms im linken Knie aus („Noch ist nicht absehbar, wann ich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann“).

Dass es zum Start nicht so gut lief kam für Arens dabei gar nicht einmal so überraschend, der betont: „Wir spielen ein neues, sehr laufintensives System. Und gerade in der Vorbereitung waren viele Spieler im Urlaub, da konnten wir uns nicht gut einspielen. Zudem haben wir im Sommer wichtige Säulen verloren, sodass es Zeit braucht, bis sich eine so junge Mannschaft, wie wir es sind, dann auch festigt“, erklärt Arens, der trotz seiner 25 Jahre zu den erfahrenen Akteuren gehört und in der letzten Saison mit seiner Truppe zweimal gegen Weißtal (6:3 zuhause, 4:3 auswärts) prächtig bestand. „Ich wäre mit einem Punkt zufrieden, wenn es aber ähnlich läuft wie letzte Saison in Gernsdorf würden wir das natürlich auch mitnehmen“, untermauert der Spielführer.

Schiedsrichter: Eugen Heidenreich