Neun-Punkte-Wochenende: TSV ist on fire!

Wow! Was für ein Wochenende für unsere Fußballer! Neun Zähler aus drei Spielen, dazu 18:0-Tore – viel besser geht es nicht! Den Vogel ab schoss sicherlich unsere Dritte Welle, die bei nachbar TuS Johannland 2. mit 14:0 (!) gewann. Im Bezirksliga-Topspiel feierte die Truppe von Spielertrainer Konstantin Volz einen 1:0-Sieg gegen den SV Attendorn. Und die Reserve setzte sich beim VfB Banfe mit 3:0 durch.

TSV Weißtal – SV 04 Attendorn 1:0
Trotz der Verletzungssorgen hat der TSV Weißtal einen Start nach Maß hingelegt: Die „Schneeweißen“ besiegten im Topspiel des fünften Spieltags den SV Attendorn mit 1:0 und haben somit weiterhin eine weiße Weste. Zur Tabellenführung reichte der knappe Sieg aber nicht, da auch Freudenberg gewann und bereits ein Spiel mehr auf dem Buckel hat, während der SV Attendorn einen ersten kleinen Rückschlag im Titelkampf hinnehmen musste.

Gefeierter Akteur auf Seiten der „Henneberg-Elf“ war Torjäger Lars Schardt, der vier Minuten nach Wiederbeginn zum goldenen Tor einnetzte. „Wir wussten, dass es ein zweikampfbetontes Spiel wird. Und der Treffer ist auch genau so gefallen. Wir hatten eine starke Balleroberung im Zentrum, daraufhin hat mich Daniel Wadolowski toll eingesetzt und dann hab ich aus zwölf Metern das gemacht, was meine Aufgabe ist“, grinste Schardt. Dieses 1:0 war zu diesem Zeitpunkt zwar nicht glücklich, aber auch nicht zu erwarten, da sich beide Teams in Durchgang eins mit viel Respekt begegneten. Attendorn hatte etwas mehr vom Spiel, die ganz dicken Chancen aber fehlten. „Vedat Vural hatte eine, da muss er schießen, statt abzuspielen“, ärgerte sich SVA-Trainer Bayram Celik, dessen Truppe in den ersten 45 Minuten bis zum TSV-Strafraum ganz gefällig kombinierte, aber in den gesamten 90 Zeigerumdrehungen dann doch den Drang zum Tor vermissen ließ und lediglich durch Ali Genc in der Nachspielzeit noch einen Kopfball knapp vorbei setzte.

Die Weißtaler waren hingegen in der Zweikampfführung einen Tick galliger. „Wir hatten aber auch ein paar gute Spielzüge dabei. Insgesamt war es ein gutes Topspiel, wobei wir in den letzten zwanzig Minuten dann aber auch den Sack zuschnüren müssen“, wusste Weißtals Spielertrainer Konstantin Volz, dass Simon Grisse (dreimal), Tom Patt (zweimal) und Yannik Plachner das 2:0 hätten erzielen müssen. So blieb es bis zum Schluss spannend, mit dem besseren Ende für die Fusionskicker aus Rudersdorf und Gernsdorf.

Schiedsrichter: Tunakan Vural – Zuschauer: 80
Tore: 1:0 Lars Schardt (49.)

VfB Banfe – TSV Weißtal II 0:3
Ja, Wundertüte – sagen die Wittgensteiner Mannschaften zum TSV Weißtal 2. Da weiß man nämlich nie, woran man ist. Dass der VfB Banfe das Duell gegen die Siegerländer auf eigenem Platz mit 0:3 verlor, lag aber nicht an vermeintlichen „Aufrüstungen“ der Weißtaler Reserve. Vielmehr haben sich die Banfer – wie schon gegen den SV Schameder – „selbst im Weg gestanden“, wie VfB-Vorsitzender und Torwart André Becker erklärte. „Bei uns war alles saft- und kraftlos. Wir hatten ein schlechtes Tempospiel und es war schwierig, ein Offensivspiel aufzuziehen.“ Fazit André Becker: „keine Bewegung, keine Angebote.“

Der TSV Weißtal sei sicher nicht viel besser gewesen, aber die Mannschaft sei einfach cleverer aufgetreten. „Es war ein ganz schwacher Einsatz“, so André Becker. Dennoch ist der eingeschlagene Weg des VfB Banfe absolut richtig, junge Spieler wie den talentierten Stürmer Nils Poburski einzubauen. „Die Jungs machen den Job gut“, weiß André Becker. Fakt sei, oben spiele Banfe in diesem Jahr keine Rolle. „Nicht heute, nicht morgen und nicht im kommenden Jahr.“ Die nächsten Spiele sind für den VfB Banfe übrigens echte Prüfungen: gegen die Sportfreunde Edertal, dann im Pokal gegen den VfL Bad Berleburg. Es folgen die Duelle gegen Feudingen und den Primus TSV Aue-Wingeshausen.

Schiedsrichter: Karl-Heinz Engemann 
Tore: 0:1 Martin Harazim (28.), 0:2 Jan Christopher Patt (43. Foulelfmeter), 0:3 Julius Spork (73.)

(Quelle: fupa.net/suedwestfalen, Bilder: Julian Kaiser)

TuS Johannland II – TSV Weißtal III 0:14

Genau wie unsere Erste hat auch die Dritte Welle ihre weiße Weste behalten und den vierten “Dreier” im vierten Spiel abgesahnt. Dabei war die Partie in Hainchen eine mehr als deutliche Angelegenheit, mit 14:0 (!) überrollte die Elf von Daniel Könsgen ihren Gegner! Marco Meiswinkel und Benjamin Schwarz, die beide insgesamt viermal einnetzten, gelang in beiden Hälften jeweils ein Lupenreiner Hattrick, Felix Schwunk (2), Yannik Schmitt, Michael Seelbach und Timo Ludewig steuerten die weiteren “Hütten” bei.