Erste: 3:3-Remis in Rüblinghausen

Leistungsgerecht 3:3-Unentschieden trennten sich der VfR Rüblinghausen und der TSV Weißtal, womit die abstiegsbedrohte Heimelf schlussendlich besser leben konnte als die ambitionierten Fusionskicker aus Rudersdorf und Gernsdorf.

„Unser Ziel war heute nicht zu verlieren. Es hätte in beide Richtungen ausschlagen können, wobei Weißtal halt eine super Serie hat. Daher bin ich sehr zufrieden mit dem einen Punkt“, meinte VfR-Linienchef Avdi Qaka, dessen Truppe in der Anfangsphase mehr Tormöglichkeiten produzierte. Die Gäste stellten allerdings mit einem Traumtor von Jan-Michael Moses von der Sechzehnerkante auf 0:1. Der A-Jugendliche Nicolas Schieritz (36.) und Lukas Bindeck (38.) drehten zwar die Partie, doch mit dem Pausenpfiff gelang Luca D‘Aloia per Hacke der sehenswerte Ausgleich.

„Wir waren heute aber gedanklich und in den Beinen zu langsam. Rüblinghausen hat ein schönes Spiel gezeigt. Zur Halbzeit hätten sie höher führen können“, erkannte TSV-Spielertrainer Konstantin Volz an, dessen Elf im zweiten Abschnitt dann die Spielkontrolle übernahm, aber acht Minuten nach Wiederbeginn erst einmal das 3:2 durch Bindeck schlucken musste. „Heute war der Wurm drin, die Gegentore sind zu einfach gefallen“, meinte Volz, der aber immerhin noch den Ausgleich durch Daniel Novakovic (74.) – der eigentlich beruflich kürzer treten muss, aber trotzdem zur Verfügung stand und eingewechselt wurde – bejubeln durfte. „Ein kurioser Treffer, denn ob der Ball hinter der Linie war, konnte kaum jemand erkennen“, so Qaka, dessen Truppe am Ende beim offenen Schlagabtausch vor 200 Fans genau so hätte noch den „Lucky Punch“ setzen können wie die Weißtaler.
Schiedsrichter: Tobias Koll – Zuschauer: 200
Tore: 0:1 Jan-Michael Moses (32.), 1:1 Nicolas Schieritz (36.), 2:1 Lukas Bindek (38.), 2:2 Luca D`Aloia (45.), 3:2 Lukas Bindek (53.), 3:3 Daniel Novakovic (74.)

(Quelle: fupa.net/suedwestfalen)

Der TSV Weißtal musste sich am Ende mit einem 3:3 (2:2)-Unentschieden beim VfR Rüblinghausen zufrieden geben.

Die Weißtaler kamen gut in die Partie und gingen in der 32. Minute durch ein Traumtor von Jan-Michael Moses mit 1:0 in Führung. Moses traf vom rechten Sechzehner-Eck mit dem rechten Fuß in den Giebel.

„Wir hatten das Spiel 30 Minuten lang im Griff, haben aber dann das Fußballspielen eingestellt und hätten nach den beiden Gegentoren auch noch das 1:3 oder das 1:4 kassieren können, konnten aber nach dem Ausgleich doch noch mit einem guten Gefühl in die Pause gehen“, beschrieb TSV-Spielertrainer Konstantin Volz die 1. Halbzeit.

Nicolas Schieritz (36.) und Lukas Bindek (38.) drehten binnen zwei Minuten diese Partie und leiteten eine ganz starke Phase der Hausherren ein – genau in diese Phase fiel aber der 2:2-Ausgleich durch Luca D’Aloia (45.+2), der nach einem langen Einwurf mit der Hacke zur Stelle war.

In der 53. Minute war es erneut Bindek, der den VfR mit 3:2 in Führung brachte aber mit seinem zweiten Treffer des Tages stellte Luca D’Aloia (74.) den 3:3-Endstand her.

„Am Ende war es ein Spiel mit offenem Visier, beide Teams wollten gewinnen aber die größte Chance hatte Lars Schardt, der eine Minute vor Schluss aus elf Metern am Torwart scheiterte. Wir haben jetzt zehn Spiele in Folge nicht verloren und das ist schon sehr gut – heute waren wir in der Offensive sehr gut, allerdings gab es in der Abwehr viel Stückwerk“, resümierte Volz.

(Quelle: Expressi.de)