Volz: “Wir lassen uns nicht täuschen…”

Für unsere Bezirksliga-Elf geht es am Sonntag in die Kreisstadt Olpe zu Aufsteiger VfR Rüblinghausen, der im Hinspiel am “Henneberg” einen starken Eindruck hinterließ.

Hier der Vorbericht von fupa.net/suedwestfalen:

Einmal tief durschnaufen und dann ganz schnell abhaken. Avdi Qaka war, wie auch seine Spieler, nach der 0:5-Pleite beim SC Drolshagen bedient. Das Schöne am Fußball ist, dass man meist schnell die Gelegenheit zur Wiedergutmachung bekommt. Für den VfR Rüblinghausen (13./18) geht es gegen den TSV Weißtal (5./33) aber auch darum, sich von den Abstiegsplätzen zu lösen, durch die der Neuling nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Kierspe getrennt ist.

„Das wird ganz schwierig, Weißtal hat die beste Offensive der Liga und einen richtig guten Lauf“, weiß Qaka, dass der TSV mit dem 6:1 gegen Deuz fantastisch ins neue Jahr gestartet ist, erinnert sich aber auch ans Hinspiel, in dem seine Truppe lange Zeit die bessere Mannschaft war (aber trotzdem 0:1 verlor): „Ich hoffe, wir können an diese gute Leistung anknüpfen!“ Problematisch: Neben Kai Schneider, Eugen German, Daniel Stahl, Thomas Burghaus und Tecelli Yilmaz – die schon gegen die „Dräulzer“ fehlten – werden auch Mario Wurm (dicker Knöchel) und Ufuk Seyhan (Verletzung am Jochbein) wohl ausfallen. „Es nützt aber nichts sich darauf zu konzentrieren, wer fehlt. Wir schauen, dass wir eine vernünftige Truppe auf den Platz bekommen. Alle haben den Anspruch Bezirksliga zu spielen und jetzt ist der Zeitpunkt, es zu beweisen“, lautet die Ansage von Qaka, der auch drei A-Junioren hochziehen will.

Beim TSV Weißtal läuft es – und das nicht nur wegen des perfekten Restrundenstarts gegen Deuz, sondern schon seit Monaten, denn: Die letzte Niederlage datiert vom 27. Oktober (2:4 in Drolshagen), danach gab es in neun Spielen sieben „Dreier“ (und zwei Unentschieden) zu bejubeln. Dementsprechend sind die „Schneeweißen“ in Rüblinghausen der haushohe Favorit.

„Wir lassen uns nicht täuschen und werden hochkonzentriert zu Werke gehen. Rüblinghausen hat im Hinspiel gezeigt, dass sie eine bessere Mannschaft sind, als es der Tabellenplatz aussagt“, erklärt TSV-Spielertrainer Konstantin Volz, dessen Truppe das Duell am „Henneberg“ mit viel Dusel gewann. Am „Birkendrust“ muss Volz allerdings auf Außenverteidiger Marius Kühn verzichten, der sich, wie auch seine Teamkameraden, gegen Deuz zum Auftakt in bestechender Form präsentierte. „Wir haben guten Fußball gezeigt, der Sieg war zum Start sehr wichtig“, konstatiert der spielende Coach, der neben Kühn auch weiterhin Kevin Wacker ersetzen muss.